bobby valentino der newcommer
Bobby Valentinos gleichnamiges Debüt-Album (erscheint auf Disturbing Tha Peace/Island Def Jam Records) ist ein Bericht über die Beziehungen eines Heranwachsenden, geschrieben aus der Perspektive eines gestandenen Mannes.
Der aus der Crunk-Metropole „Hotlanta“/Georgia stammende Sänger und Songschreiber, der zwar eigentlich als Bobby Wilson geboren wurde, doch schon früh beim Valentino-Spitznamen gerufen wurde, kreiert klangliche Welten, die von Verpflichtungen und gefundener bzw. wieder verlorener Liebe auf eine Weise erzählen, dass sich sowohl hoffnungslose Romantiker als auch beseelte Thugs in den Reihen seiner Fans finden.
Mit einem klaren Schwerpunkt auf der unfassbaren Stimme Bobby Valentinos, präsentiert sein Album die unumgänglich-hypnotischen Vokal-Reisen des jungen Mannes – eines Mannes, dessen stimmliches Talent ihn deutlich älter wirken lässt.
Bobbys erste Single „Slow Down“, eine Ode an ein Mädchen, das Mr. Valentino nie wirklich an sich heran ließ, stellte sich bereits als clevere Wahl heraus, denn der Track des inzwischen 23jährigen Sängers konnte schon in der ersten Woche Hunderte von Radio-Einsätzen verzeichnen. Besonders auffällig ist Bobbys außergewöhnliches Stimm-Talent im Falle des Songs „Love Dream“, in dem er sich in Falsetto-Manier präsentiert und wie ein Old-School-Vokalist aus den Siebzigern klingt. Das ergreifende „My Angel“ handelt von der magischen Chemie zwischen einem Mann und seiner wahren Liebe.
Bobby Valentino, der gerade sein Studium der Massenkommunikationswissenschaften (B.A.) an der Clark Universität von Atlanta absolviert hat, definiert mit seinem Debüt den Begriff „R&B“ neu: „Ich bin mit der Musik von Marvin Gaye, Stevie Wonder und Prince aufgewachsen, und diese musikalischen Einflüsse habe ich auf diesem Album ganz klar benutzt. Ich wollte nicht auf das Naheliegende eingehen, sondern vielmehr zurückkehren zum echten R&B. Ich nehme in der Regel ein bis zwei Songs pro Woche auf, das hilft mir, konstant an meinen Fähigkeiten zu arbeiten. Ich habe so viel Ideen, es gibt so viele Arten von Musik, die ich gern machen würde.“