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| Samstag, 18.09.2010 um 13.00 Uhr
Eintritt 5 € |
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Zum 5. Mal veranstaltet das Haus Spilles auf dem schönen Hinterhof ein Open-Air Konzert. Auf die Beine gestellt durch ehrenamtliches Engagement und mit dem Wunsch, dem Düsseldorfer Süden nach der Absage im letzten Jahr dieses Mal wieder so richtig einzuheizen, präsentieren wir euch dieses Jahr: Vollkommen Egal, Mighty Mammut Movement, eskabé und Die Rakede. Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt... Vollkommen Egal - das sind Marc an der Gitarre, Markus am Bass, Ole am Schlagzeug und Henry am Mikrophon. Zusammen sorgen sie seit 2009 in dieser Zusammenstellung für Spaß und gute Laune. Der Plan ist nun, mit neuen Liedern im Gepäck weit über die Grenzen des Düsseldorfer Stadtgebietes hinaus bekannt zu werden und die einzig große Frage im Leben zu klären: Was zum Teufel reimt sich eigentlich auf Quirl? Auf der einen Seite der Ska, auf der anderen der HipHop.
Aus der Leidenschaft für die jeweilige Lieblingsmusik ist aus Mammut Almut und Mental Movement das einzigartige Mighty Mammut Movement entstanden, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Dancehalls der Nation zum Kochen zu bringen und das ganze noch mit einer positiven Message zu verbinden. Von der Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich das mittlerweile elfköpfige Movement auf seine Reise gemacht, bei der unterwegs auch schon mit Artists wie Ganjaman, Mono & Nikitaman, Curse, Reen, Uwe Banton, I-Fire, Jahcoustix, Susan Cadogan (JAM) oder FunkFace (NY) die Bühne geteilt wurde. Für die Zukunft haben die Rheinländer große Pläne, man kann also gespannt sein, was da noch kommt. Was wäre, wenn Slipknot eine Bossa Nova Band gegründet hätte? Wenn Rolf Zuckowskis Freunde keine Kinder sondern Rammstein gewesen wären, oder wenn Udo Juergens mit Johnny Cash einen gemütlichen Abend vor dem Lagerfeuer verbracht hätte? Dann wären sie heute sehr wahrscheinlich fanatische Anhänger von eskabé (Schmierkäsebrötchen). Die vier Musiker aus Düsseldorf brechen in ihren Arrangements so gut wie jedes musikalische Tabu, und das ohne Rücksicht auf Verluste. Sämtliche Klassiker der Musikgeschichte werden hemmungslos gekreuzt und in die Pfanne gehauen. Sänger Udo Käsch beschreibt den Reiz der „wilden Kreuzungen“: „Es ist doch immer schön zu sehen wenn man einen Klassiker anspielt und die Leute im Publikum anfangen zu grinsen weil Sie den Song erkennen. Sie ahnen ja nicht was wir mit dem Song bis zum Ende anstellen…“ Die Rakede kommt an, im wahrsten Sinne
des Wortes. Auf den Festivals, die sie spielten, waren sie 2009 die
absoluten Abräumer. Beeindruckend wie sie Studenten, Trendkinder,
Kappenträger, Alternatives, Iros und sogar die Anspruchsvollen zum
Tanzen bringen. Keiner kann sich dem neon spass trash elektro rock
styler pop hop live entziehen. Man kann es nicht beschreiben, man muss
es sehen.
Um den schönen Tag gebührend zu beenden und zu feiern, gibt es im Anschluss im Café des Haus Spilles eine Aftershow-Party für Lau ... all night long.
ALLE INFOS UNTER: http://www.openair.spilles.de/
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| Samstag, 02.10.2010 um 19.00 Uhr
Eintritt 5 € |
»Jolly Roger«, »Radio Havanna« & »Förderkreis« |
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Jolly Roger (ehemals "Notaufnahme") stehen in allererster Linie für politisch-sozialkritische Texte verpackt in harte Riffs und melodischen Doppelgesang, eine gesunde Prise Punkrock und einen Mix aus verschiedensten Einflüssen, die sich sowohl auf die Texte, als auch auf den charakteristischen Sound der Band auswirken. Ein neuer, frischer Wind mit viel Energie und Dynamik hebt die vier Düsseldorfer aus dem so oft kontrovers betrachteten Deutsch-Punkrock Bereich hervor. Wenn man lieber laut, rau und ehrlich ist als angepasst und massentauglich, wenn man lieber polarisiert, als im faulen Kompromiss jeden zu beglücken und mit der Aussage "Fuck You" nicht weniger als eine Lebensphilosophie verbindet dann ist man wohl im Punkrock genau richtig: Radio Havanna sind zur Zeit eine der wenigen deutschsprachigen Bands, die genau das tun, ohne sich dabei in szenetypischen Stolperdrähten zu verheddern: Ihr neues Album "Lauter Zweifel" kommt mit Verstand und ohne Plattitüden, starken und eingängigen Melodien statt holperigen Arrangements und einer dicken und modernen Produktion auf internationalem Niveau daher. Das Album treibt Schweiß und Tränen, Kracher allererster Kategorie machen ab dem ersten Stück deutlich: Maul aufmachen ist angesagt, den Dreck in die Fresse gibt's gratis dazu und sinnfrei unterhalten lassen kann man sich woanders. Förderkreis! Nein, kein Verein zur Erhaltung heimatlicher Traditionen, vielmehr das Gegenteil. Drei Jungs aus dem Süden Düsseldorfs entschieden sich dazu, ihren Vorbildern nachzueifern und gründeten kurzerhand eine Punkrock-Band. Schnelle Gitarrenriffs, klangvoller Bass und fetzige Drums mit ironisch-witzigen und auch kritischen Texten beschreiben seitdem ganz gut die Mukke, die aus den teilweise doch unterschiedlichen Musikgeschmäckern entsteht. Die Feuertaufe im Rahmen des Akki-Newcomer-Festivals 08 haben die Jungs mit Bravour bestanden. Daraufhin folgte die erste Demo-CD "Hol se dir ab!". Konzerte stehen an, Pogogarantie mit inbegriffen…
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| Freitag, 08.10.2010 um 19.00 Uhr
Eintritt 5 € |
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Das Event-Team von Undisputed Entertainment präsentiert zusammen mit Oberbilks HipHop-Veteran Killa Calles zum Herbstanfang eine neue Runde von Düsseldorfs Underground-HipHop-Konzertreihe Nummer Eins: Auch diesmal wurde wieder ein überaus freshes Line-Up kreiert. Mit Natif kehrt geballte Battle-Rap-Power ins Haus Spilles ein. Die Unwägbarkeiten des Lebens haben ihn oft von seinem musikalischen Weg abgehalten, dennoch lässt sich der erfahrene Freestyle-Rapper aus Heiligenhaus nicht unterkriegen, hat er doch in unzähligen Battles von 1on1 bis zur legendären "Feuer über Deutschland"-DVD-Serie gezeigt, was in ihm an Kampf- und Siegesgeist steckt. Und dieser Hunger kann nun endlich wieder live on stage gestillt werden. Momentan bei der Vox-Show X-Faktor zu sehen, ist der 17 jährige IKO aus Oberbilk das nächste heiße Rap-Eisen. Bei ihm wird Familie noch groß geschrieben, denn sie supportet ihn auf seinem Weg: Der Vater produziert ihn im eigenen 206 Studio und der Onkel bastelt und schraubt an den Beats, so dass nun bald seine aktuelle EP "Das ist meine Sache" zu erwarten ist. Der Gerresheimer Thommy Risk glänzt nicht nur durch qualitativ hochwertig gedrehte Videoclips zu seinen Songs wie der aktuelle Burner "Les Formidables" zusammen mit Micsness und DJ NST, sondern liefert durchdachte Wortspiele und kritische Texte und das natürlich auf fette Beatz und dicke Bässe, die sich auf seinem Album "Renaissance der Werte" niederschlagen, das bereits heftig im weltweiten Netz auf allen Kanälen und Plattformen kursiert. Zusammengefasst in zwei Worten bekommt der geneigte Hörer nichts Geringeres als "feinsten HipHop" geboten. Der Rap-Künstler Micsness supportet die echte HipHop-Kultur mit Leidenschaft und das bereits seit Ende der 90iger Jahre. In seinem Style vereinigt sich eine gelungene Mischung von Old- und Newschool-Einflüssen. Der Düsseldorfer MC geht schon lange konsequent seinen eigenen Weg und widmet der Musik jede freie Minute seiner Zeit, und genau diese Hartnäckigkeit zahlt sich aus: Sei es die Wahl zum myspace-featured Artist, als Vorgruppe für Prince Pi oder Tracks auf dem Netzwerke III Sampler, auf Herrn Merkt's Kennenlernrunde oder den Zeus-Production Mixtapes. Killa Calles selbst ist als Konstante der Düsseldorfer HipHop-Szene natürlich auch mit dabei, am Mikrofon mit seinen Klassikern wie "Oberbilk" und "Düsseldorfs Finest": Was soll man in einem kurzen Abriss alles "nicht" über Killa Calles erzählen, kämpft er doch an allen HipHop Fronten gleichzeitig? Er hat schon viele Bühnen gesehen, vom Splash-Auftritt bis zum Solidaritätskonzert im Jugendknast, über seine Mitgliedschaft in der deutschspanischen HipHop-Crew "Los Jinetes Del Apocalipsis" mit Auftritten in Madrid, Granada und Barcelona, hin zur unerreichten "Düsseldorf's Finest"-Hymne mit zugehörigem Clip, der damals sogar Airplay bei Viva bekommenen hatte, bis zu den legendären Freestyle-Abenden an der Icklack Halle. Weiter zu erwähnen, ist ein Feature-Track mit der Queensbridge-NewYork Legende Blaq Poet von der Gruppe Screwball, seine Hommage in Form von Song und Video an seinen Stadtteil Oberbilk, die monatliche Radiosendung seit mehr als 12 Jahren im Bürgerfunk auf Antenne Düsseldorf, das Engagement in der Freiräume-Bewegung oder natürlich auch die nun wieder stattfindende "Back to the Future Flavour"-Konzertreihe; all dieses macht ihn zu einem wandelnden Stück Düsseldorfer HipHop-Geschichte. Ein reichhaltiges Programm "from the old to the new", sollte jeden Rap-Fan auf seine Kosten kommen lassen. Warm up mit Bubba.
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| Samstag, 16.10.2010 um 17.00 Uhr
Eintritt 5 € |
»What Else?«, »Cancer« (CH), »Hide N Seek« (CH), »Ultra Violent Lights« (USA) & »Fenix Tx« (USA) |
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What Else? kommen aus Duisburg / Oberhausen. Diese vier köpfige Rotzlöffel-Band macht schnellen, dynamischen Punkrock mit fetten Riffs und eingängigen Melodien, die kein Tanzbein still stehen lassen. Seit einigen Jahren ist die Combo um Sänger Dominik unterwegs. Vorallem im Pott haben sie sich einen Namen erspielt. Live kann man sie in paar Worten beschreiben. Laut, schnell, oder einfach der Hammer!! Cancer, das neueste Projekt des Baselers Joel Bader, hat noch kein Jahr Bestand und doch schon die erste Tour sowie das Debut-Album "Family, Music, Me" vorzuweisen. Aufgenommen und co-produziert wurde das erste Lebenszeichen der Formation von Clemens Matznick (Donots, Guano Apes, Revolverheld, Rammstein etc.). Bereits seit dem 16. Lebensjahr rockt der Sänger und Gitarrist die Bühnen im In- und Ausland. Nachdem seine letzte Band sich 2008 auflöste, eröffnet Joel mit Cancer ein sehr biografisches und persönliches Kapitel und resümiert damit sein bisheriges Dasein. 2009 kann die Reise los gehen: Release ihres ersten Longplayers über Fastball/Sony Music und eine einmonatige Europa Tour, Toursupport für "Jupiter Jones", gefolgt von einer eigenen Tour im November. Das Nordwestschweizer Trio Hide'n'Seek formierte sich im Februar 2006. Die drei Mitglieder Metin Senler (leadvocals/guitar), der neue Bassist Thierry Heimgartner (backings/bass) und Raphael Grabo (drums) sind ein sehr gut eingespieltes Team und rocken alles, was sich bewegt. Hide'n'Seek sind auf Alternative Punk eingeschworen - in ihrem rockigen Stil vermischen sich vom ursprünglichen Old School Punk bis hin zum Independent Rock sämtliche Musikrichtungen, die hart, grob und dreckig klingen, ohne jedoch die nötige Harmonie vermissen zu lassen! Vielfalt in Stilmitteln und musikalischen Ausdrucksformen ist dem Trio wichtig, weshalb sich in seinem Repertoire auch langsame Akustikstücke finden. Und wenn es die drei packt, treten sie kurz entschlossen auch einmal unplugged auf. Ultra Violent Lights aus News York machen einen Grunge/90ger Garage Rock Sound, der Sinn macht. "Here In The Filth" klingt wie Rock und einem schwitzenden Typen im Flanellhemd, der all seine Gedanken poetisch rausschreit, während daneben die Kerzen im Lichte flackern. So wie eine unveröffentlichte, unbekannte Aufnahme einer Nirvana Unplugged Session von 1993.
Früher waren Fenix Tx bekannt unter dem Namen Reverfenix. Gegründet wurden sie in Housten von den Mitgliedern Will Salazar and Chris Lewis, Adam Lewis und Drummer Damon Delapaz. Obwohl die Band sich schon 1995 gründete hat es 2 Jahre gedauert bis man eine USA Tour machte u.a. mit Bands wie Home Grown, Cousin Oliver und den Hippos. Das stellte die Verbindung zu Drive Thru Records her wo die Band kurze Zeit danach ihr self-titled Debut Album rausbrachte. Später wurde die Platte bei MCA Records Re-Released und die Band war nur noch am touren. Sie spielten u.a. mit Less Than Jake, Bad Religion und Blink182 eine Welttournee. 1999 änderte man den Namen in Fenix Tx. Sie spielten 2001 auf der Warped Tour und nahmen ihr zweites Album "Lechuza" auf. Dieses erreichte in den USA Goldstatus. Der Song "Phoebe Cates" hat es sogar auf den American Pie 2 Soundtrack geschafft. Nach dem Auftritt bei Rock Am Ring 2002 hat die Band beschlossen eine Pause auf unbestimmte Zeit zu nehmen. 2005 kamen sie mit einer Live Platte wieder. "Purple Rein in Blood" begeisterte die Fans und ärgerte den Künstler Prince, der wegen eines ähnelnden Logos auf dem Cover Klage erhoben hatte. Nach 8 Jahren Pause kehrt diese sensationelle Band wieder nach Deutschland, also verpasst sie besser nicht. |